Außerdem wurde die Amortisation eigener Aktien als Wertschöpfungsmaßnahme für die Aktionäre beschlossen.
Das Unternehmen hat dank seiner internationalen Expansion 2009 trotz der Wirtschaftskrise einen Nettogewinn von 4,6 Millionen Euro verzeichnet.
Solaria Energía y Medio Ambiente, das einzige börsennotierte spanische Solarunternehmen, hat heute im Hotel Auditorium in Madrid seine dritte Aktionärsvollversammlung abgehalten. Während der Versammlung wurde als wichtigste Neuheit eine Rückzahlung von Kapitaleinlagen an die Aktionäre in Form einer Emissionsprämie in Höhe von zwei Cent pro Aktie beschlossen. Damit beweist das Unternehmen seine Überzeugung, dass die Zukunftsfähigkeit seines Geschäftsmodells dank des Erfolges auf dem internationalen Markt gestärkt ist.
2009 war für die Solarindustrie ein Jahr der Krise und der Probleme, davon zeugt schon allein die Tatsache, dass in Spanien im letzten Jahr lediglich 100 MW Solarenergie installiert wurden, während es 2008 noch 2.500 MW waren. Dennoch hat das Unternehmen einen Nettogewinn von 4,6 Millionen Euro und die Amortisation eigener Aktien zur Wertschöpfung für seine Aktionäre bekannt gegeben. Vor diesem erfreulichen Hintergrund hat der Geschäftsführer von Solaria, Enrique Diaz Tejeiro, während der Vollversammlung angekündigt, dass das Unternehmen die offenen Zeitarbeitsarrangements zurückgenommen und die Belegschaft um 200 Mitarbeiter erweitert hat.
Das gute Ergebnis von Solaria im Jahr 2009 ist im Wesentlichen auf seine Strategie der Internationalisierung zurückzuführen. Im Laufe des letzten Jahres hat sich das Unternehmen in Frankreich, Deutschland, Italien und Brasilien niedergelassen und außerdem Strategievereinbarungen in Marokko und Griechenland getroffen. Der Vorstand geht davon aus, dass zum Ende dieses Geschäftsjahres 75% des Umsatzes aus dem internationalen Markt stammen werden. Diese Expansionsstrategie leitet sich aus der Notwendigkeit ab, auf stabilere Märkte zu gelangen, welche die Vermarktung von Modulen und die Durchführung von Projekten für Dritte oder eigene Anlagen erleichtern.
Solaria demonstriert seinen Aktionären durch diese Zahlen die Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit seines Geschäftsmodells zu einem Zeitpunkt, zu welchem die Solarindustrie im regulatorischen Bereich in Frage gestellt wird. Herr Diaz Tejeiro drückte auf der Vollversammlung seine Überzeugung aus, dass es zu keinem Rückgang der Solarpreise kommen wird, da mit einer derartigen Maßnahme die Rechtssicherheit infrage gestellt würde und dies nicht nur die Rechte der Solarunternehmen, sondern auch die Glaubwürdigkeit Spaniens gegenüber inländischen und ausländischen Investoren beeinträchtigen würde.
Zum Abschluss vermittelte Diaz Tejeiro den Aktionären, dass sich das Unternehmen in einer Expansions- und Entwicklungsphase befindet und Solaria dank des Baus von Werken und Produktionsanlagen mit kosteneffizienten Strukturen für mittel- und langfristige Projekte trotz des historischen Rückgangs der Preise für Projekte und Endprodukte festen Schrittes in die Zukunft geht.
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